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Evangelischer Buchpreis 2013 vergeben

 

In der Alten Börse (Naschmarkt 2) in Leipzig wurde am 15. Mai der Evangelische Buchpreis 2013 des Evangelischen Literaturportals an die in Berlin lebende Schriftstellerin Jenny Erpenbeck verliehen. Sie erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Preis für ihren fünften Roman „Aller Tage Abend“ (Knaus-Verlag 2012). Unterstützt wurde diese Auszeichnung vom Evangelischen Medienverband in Sachsen e.V. (EMV) und von der Sächsischen Landeskirche (EVLKS).

 

 

Die Preisträgerin Jenny Erpenbeck (Mitte) mit den Laudatoren Bischof Jan Janssen (Vorsitzender des Evangelischen Literaturportals) und dem sächsischen Landesbischof Jochen Bohl (r.)

Foto: Evangelisches Literaturportal

 

 

In der Begründung heißt es: „Am Abend eines Tages, an dem gestorben wurde, ist längst noch nicht aller Tage Abend.“ (100). Derart nüchtern kommt dieses Buch nur auf den ersten Blick daher. Weckt nicht jed

er Morgen neu die Phantasie, wie es hätte weiter gehen können? Jenny Erpenbeck nimmt mit ihren fünf „Büchern“ und vier „intermezzi“ den Faden des Erzählens immer neu auf und zieht uns damit in den Bann. Dabei bleibt die Fragilität der menschlichen Existenz immer im Bewusstsein, jedes Buch endet mit einem durchaus möglichen, denkbaren Tod, jedes Intermezzo behauptet die Möglichkeit des (Über-)lebens. Der fünfte Roman von Jenny Erpenbeck begeistert auch deswegen, weil die großen Bögen seiner Lebensläufe von Galizien über Wien und Moskau bis nach Berlin in einer sehr emotionalen Dichte erzählt werden, die die Lesenden fesselt und an den Fragen der Autorin unmittelbar beteiligt: „Konnte man, wenn man nur die richtigen Worte fand, die Welt verändern?“ (154). Und noch einmal anders: „War die Zeit so schnell vorübergegangen, in der die Worte selbst Wirklichkeit waren, ebenso wirklich wie eine Tüte Mehl, ein paar Schuhe oder eine Volksmenge, die in Aufruhr gerät? Bestand stattdessen jetzt die Wirklichkeit selbst nur noch aus Worten?“ (172). Ein Stück leise, weise Literatur …

 

Weitere Informationen zum Buch und zur Preisträgerin finden Sie unter

www.evangelischerbuchpreis.de

 

 

 

 

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EMV auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland

Religiöses in den Medien: Mehr als nur Gottesdienste

  

Leipzig, 7. Mai 2013 – Moderiert vom Diplomtheologen und ehemaligen sächsischen Innenminister Heinz Eggert (CDU) diskutierten Experten das Thema „Pflicht oder Kür – Religiöses in den Medien“ auf einem Panel des Evangelischen Medienverbandes in Sachsen beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland.

Michaela Kolster, ZDF-Programmgeschäftsführerin von Phoenix, bezeichnete Religion bei ihrem Sender eher als Kür denn als Pflicht. Letztere sei eher die Politik-Berichterstattung. Bei der Papstwahl allerdings habe man einen eigenen Korrespondenten in Rom gehabt und sei auf großes Interesse gestoßen. Die Einschaltquote sei überdurchschnittlich gewesen. Zur Massentauglichkeit religiöser Themen sagte Kolster, man dürfe diese nicht unter der Überschrift “Kirche” in das Fernsehen bringen, sondern mit den eigentlichen Fragestellungen. Die Zuschauer erwarteten nicht den Gottesdienst sondern Lebensfragen. Dem widersprach Oberkirchenrat Markus Bräuer, Medienbeauftragter des Rats der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD). “Wir haben gute Quoten bei den Gottesdiensten”, sagte Bräuer dazu. Es gebe viele Zuschauer in Altenheimen, Krankenhäusern und an Orten, in denen nicht mehr jeden Sonntag ein Gottesdienst in der Kirche stattfinde. 

Bräuer machte ein hohes Interesse der Medien an der Kirche selbst aus, wenn diese in politischen Spannungsfeldern agiere, etwa bei der Sonntagsöffnung von Geschäften oder in der Diskussion um Religionsunterricht. Man höre von den Redakteuren aber auch häufiger, dass die Kirche sich nicht so sehr in politischen Feldern einmischen, sondern sich auf das “Eigentliche” besinnen solle. Für Bischof Heiner Koch, Bistum Dresden-Meißen, wäre dies nicht das Thema Kirche, sondern Gott und der Glaube. Mit ihren Skandalen sei die Kirche selbst schnell in den Medien, aber beim “Eigentlichen” sei es nicht so einfach. Dabei machte Koch auch deutlich, dass christliches Leben kein vom gesellschaftlichen und politischen Leben abgetrennter Sektor sei. 

 

 

Kirchenpräsident Joachim Liebig auf der Podiumsdiskussion "Pflicht oder Kür - Religiöses in den Medien" des Medientreffpunkts Mitteldeutschland am 7. Mai 2013

Foto: S-Wok / Medientreffpunkt Mitteldeutschland

 

 

Für Joachim Liebig, Kirchenpräsident der Landessynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts, ist Berichterstattung über christliches Leben so lange eine Pflicht, so lange Christen integraler Bestandteil der Gesellschaft seien. Dabei geht es ihm aber nicht nur um die Kirchen vorbehaltenen festen Sendeplätze für Verkündigung: “Es würde uns helfen, wenn wir in der ‘Sachsenklinik’ auch eine Krankenhauseelsorgerin hätten”, sagte Liebig. Da hakte Bräuer auch gleich ein: “Wo bleibt der Notfallseelsorger im fiktionalen Programm?”, fügte der EKD-Medienexperte hinzu. Jede zweite Todesnachricht werde heute in Deutschland von einem Notfallseelsorger der Kirchen überbracht. Im “Tatort” jedoch machten dies die Kommissare immer selbst. “Alltagsreligion” komme zu wenig im fiktionalen Programm vor. 

Bräuer sprach in dem Zusammenhang von einer gewissen Distanz der Macher solcher Programme. Aber auch politische Redakteure nähmen Religionsfreiheit vor allem als ein negatives Recht zur Abwesenheit von Religion wahr. Kolster widersprach in der Tendenz: Heute interessierten sich Journalisten viel mehr für Kirche und Religion als vor 20 Jahren. Es sei jedoch “erschreckend, wie wenig die Leute über Religion wissen”. Nachhilfeunterricht könne das Fernsehen aber nicht leisten. Das sei eine Aufgabe für Familien, Schule und die Kirchen selbst. Das Fernsehen müsse die gesellschaftlich relevanten Fragen aufwerfen.

 

 

Im Rahmen des Medientreffpunktes fand die Mitgliederversammlung des EMV statt. Die Mitglieder nahmen anschließend an Veranstaltungen des Medientreffpunktes teil und kamen so ins Gespräch mit Medienvertretern und Fachleuten.

 

 

 

 

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Gewinner des Medienpreises 2013 stehen fest

 HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Annett Schneider und Maja Härtel vom Kirchspiel Lengenfeld-Plohn-Röthenbach (1. Platz), Claudia Woldt und Mathias Meitzner von der Lutherkirchgemeinde Radebeul (2. Platz), Karla Wachsmuth und Christian Mette von der Kirchgemeinde Schmannewitz-Bucha (3. Platz), Olaf Kronbach von der Kirchgemeinde Limbach-Kändler als Publikumsgewinner sowie Daniela Hommel von der Lutherkirchgemeinde Zwickau, die den Sonderpreis gewonnen haben.

Foto: Bernd Weinreich

 

Ev. Medienverband in Sachsen e.V. vergibt Evangelischen Medienpreis 2013 

Kirchspiel Lengenfeld-Plohn-Röthenbach mit der besten Homepage

 

Bei der Preisverleihung am Sonnabend, den 13. April 2013, 18 Uhr im Haus der Kirche – Dreikönigskirche in Dresden im Festsaal wurde die Kirchgemeinde in Schmannewitz-Bucha (Dahlener Heide) mit dem 3. Platz ausgezeichnet und erhielt einen großen Herrnhuter Stern für den Außenbereich. Der 2. Platz ging an die Kirchgemeinde Radebeul, die für einen Tag das Bibelmobil zu sich einladen kann. Möglich macht dies die KD-Bank, Dresden. Gewinner des Evangelischen Medienpreises 2013 ist das Kirchspiel Lengenfeld-Plohn-Röthenbach. Eine Tagesfahrt für 45 Personen nach Wittenberg mit Stadtführung im Bus sponsert die ReiseMission.

Der SONDERPREIS für eine besonders kreative Homepage wurde der Luthergemeinde Zwickau überreicht, die mit ihrer stark visuellen Internetseite eine Anzeige in der Kirchenzeitung DER SONNTAG gewonnen hat.

Den Publikumspreis hat die Kirchgemeinde Limbach-Kändler mit 1102 Stimmen gewonnen und darf sich über einen Büchergutschein der Evangelischen Verlagsanstalt über 150 € freuen.

 

 

Weitere Fotos finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Eine Übersicht der Gewinner und ihrer Homepages finden Sie in der Powerpoint-Präsentation.

 

 

 

 

 

 

Gern können Sie die Juryurteile nachlesen:

1. Platz     Kirchspiel Lengenfeld-Plohn-Röthenbach

 

 

2. Platz     Lutherkirchgemeinde Radebeul 

 

 

3. Platz     Kirchgemeinde Schmannewitz-Bucha

 

SONDERPREIS     Lutherkirchgemeinde Zwickau

 

 

Publikumspreis des Evangelischen Medienpreises 2013

Vom 1. Februar bis 1. April konnte jeder Internetbenutzer unter allen Bewerbern seinen Favoriten küren und drei Stimmen vergeben. Mit 1102 Stimmen hat die Kirchgemeinde Limbach-Kändler gewonnen.

www.kirche-limbach-kaendler.de

 

 

 

Im Folgenden finden Sie die weiteren Publikumslieblinge:

 

2. Platz mit 930 Stimmen: Ev. Jugend im Kirchenbezirk Pirna www.jugendfest.de

 

 

 

 

3. Platz mit 701 Stimmen: Ev. Schulzentrum Gaußig www.evsz-gaussig.de

 

 

 

 

4. Platz mit 590 Stimmen: St. Michaelis-Kirchgemeinde Brand-Erbisdorf www.kirche-bed.de

 

 

 

 

5. Platz mit 531 Stimmen: Lutherkirchgemeinde Chemnitz www.luther-chemnitz.de

 

 

 

 

Vielen Dank für Ihre Teilnahme und herzlichen Glückwunsch an alle, denn die Jury war beeindruckt von der Kreativität und dem Engagement bei der Erstellung und Betreuung der Internetseiten!

 

 

 

 

 

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CREDO - der Glaubenskurs im SONNTAG 

Die Lutherdekade hat das Jahr 2013 unter das Motto „Reformation und Toleranz“ gestellt.

Dabei steht Toleranz für Nachsichtigkeit und Weitherzigkeit – Eigenschaften, die einen jeden Christen begleiten. Helfen kann hierbei der ab Ostern 2013 alle 14 Tage erscheinende Glaubenskurs „CREDO –

woran ich glaube“, der ein Jahr lang der kirchlichen Wochenzeitung DER SONNTAG beiliegt. CREDO versteht sich als Entdeckungsreise durch den Glauben, soll aber auch inspirierend wirken und zum Nachdenken einladen, allein oder in der Gruppe. Entlang des Glaubensbekenntnisses kommen in Interviews und Portraits sowohl Theologen und Journalisten zu Wort als auch Christen, die Glauben leben.

Wir freuen uns, wenn auch Sie CREDO als Anregung nutzen, vielleicht für einen Glaubenskurs in Ihrer Gemeinde, für den Konfirmanden-unterricht oder im Hauskreis. Informationen zum CREDO-Sonderangebots-Abonnement finden Sie unter www.sonntag-sachsen.de.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeindebriefpreis 2009

 


 

Preisträger Gemeindebriefpreis

Kirchenblatt Hinterhermsdorf-Supsdorf, Sebnitz, Lichtenhain-Ulberdorf,
Hohnstein-Ehrenberg


 


 

 


 weitere Preise für besonders gelungene Einzelheiten


 

besondere Formate gut gestaltet:

Kirchennachrichten Dresden Blasewitz

Format ½ A4 längs gefaltet, Bilder aus der Gemeinde und den Gebäuden, authentisch
Gute Wieder Erkennbarkeit der drei Kirchengemeinden über gezeichnete Logos

 

 

Gemeindebrief St. Wolfgang Schneeberg und St. Georg & St. Martin Griesbach

5 quer, Die gelungene Gestaltung der breiten Seiten nutzt alle Chancen des Formates.
Schöne Schrift, klare Gliederung, übersichtlich und ein klares Inhaltsverzeichnis!
Mut zu großen Bildern, Platz für Themen und Impressionen aus dem Gemeindeleben

 

 


Inhalte

Gemeindebrief Zwota, Klingenthal, Brunndöbra und Sachsenberg

inheitliche Seitengestaltung für die drei Gemeinden sowie die Landeskirchliche Gemeinschaft (2 Seiten) und das Café B (Brotkorb)

 


Gemeindelogo und einheitliche Gestaltung

Kirchgemeinde Holzhausen

einheitliche Titelblätter, Bauklötzchenkirchen, hohe Wiedererkennbarkeit der Publikationen der Gemeinde

 

Gemeindebrief St.-Michaels-Kirchgemeinde Plauen

Dynamisches Gemeindelogo, eingesetzt auf allen Seiten führt es durch den Gemeindebrief

 


Gelungene Layout Überarbeitung

Laurentius, Dresden Kaditz, Mickten, Pieschen, Trachau, Trachenberge, Übigau

Gelungene Layout Überarbeitung vor zwei Jahren zu einem einheitlichen wieder erkennbaren Gemeindebrief:
durch den Schriftzug Laurentius und die grün unterlegte breite Randspalte (bis auf die Berichts- und Gottesdienstseiten)

Evangelischer Medienverband in Sachsen e.V.
post@emv-sachsen.de