Aktuelle Meldungen

Leitung Redaktion & Digitale Medien / Head of Content (m/w/d) in Leipzig gesucht

© Image by Adrian from Pixabay

Wir entwickeln Journalismus für Menschen, die wissen wollen, was Kirche, Glaube und Gesellschaft bewegt – relevant, unabhängig und dort, wo sie heute Medien nutzen. Als Medienunternehmen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens bauen wir unsere digitalen Angebote konsequent aus und entwickeln gleichzeitig unsere etablierten Medienmarken wie unsere evangelische Wochenzeitung DER SONNTAG weiter. Dafür suchen wir Menschen, die journalistische Qualität mit Innovationsfreude, Datenverständnis und unternehmerischem Denken verbinden und Lust haben, die Zukunft evangelischer Medien aktiv mitzugestalten.

Für unsere crossmedial arbeitende Redaktion suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Leitung Redaktion & Digitale Medien / Head of Content (m/w/d) in Vollzeit oder vergleichbarem Umfang.

Gemeinsam mit Ihrem Team entwickeln Sie unser evangelisches Medienangebot konsequent weiter. Sie verbinden journalistische Qualität mit wirtschaftlichem Denken und entwickeln Inhalte und Strategien, die Menschen erreichen und unsere Reichweite erhöhen.

Ihre Aufgaben
● Sie leiten unsere Redaktion fachlich und organisatorisch und steuern die Themenplanung über alle Kanäle hinweg
● Sie entwickeln unsere Digitalstrategie kontinuierlich weiter und etablieren konsequent den Grundsatz „Digital first“
● Sie verantworten Themen, Formate und Tonalität für Website, Newsletter, Social Media und Print
● Sie identifizieren Themen mit hoher Relevanz, Reichweite und Vermarktungspotenzial
● Sie entwickeln gemeinsam mit Geschäftsführung und Vermarktung Ideen zu journalistischen Inhalten sowie Werbeformaten und Sponsoring
● Sie redigieren und verantworten zentrale Beiträge und sichern die journalistische Qualität
● Sie entwickeln unser evangelisches Profil zeitgemäß weiter und erzählen, wie Glaube, Kirche und Gesellschaft heute zusammenkommen

Das bringen Sie mit
● ein abgeschlossenes Studium oder eine vergleichbare Qualifikation im journalistischen oder kommunikativen Bereich
● mehrjährige Erfahrung in einer innovativen Redaktion – mit klarem Schwerpunkt auf digitalen Medien
● Erfahrung in der Entwicklung digitaler Formate und im Aufbau von Reichweite über verschiedene Kanäle
● Sie denken journalistisch, strategisch und unternehmerisch zugleich
● Erfahrungen in Audience Development, SEO, Newsletter, Social Media und datenbasierter Redaktionssteuerung
● Sie haben ein Gespür dafür, wie hochwertiger Journalismus wirtschaftlich erfolgreich sein kann
● Sie arbeiten strukturiert, entscheiden gern und packen selbst mit an
● Netzwerken liegt in Ihrer DNA
● Idealerweise sind Sie mit den landeskirchlichen Strukturen vertraut
● Sie sind Mitglied der evangelischen Kirche und begleiten kirchliches Leben konstruktiv, kritisch und offen

Das bieten wir
● eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe mit großem Gestaltungsspielraum
● die Möglichkeit, die digitale Zukunft eines etablierten evangelischen Medienhauses maßgeblich zu gestalten
● ein engagiertes, kleines Team mit kurzen Entscheidungswegen
● viel Raum für neue Ideen, Experimente und Innovationen
● Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Angabe Ihres möglichen Eintrittstermins sowie Ihrer Gehaltsvorstellung per E-Mail an den Geschäftsführer Sebastian Knöfel (knoefel@emh-leipzig.de).

Evangelisches Medienhaus GmbH
Blumenstr. 76, 04155 Leipzig

Evangelischer Medienpreis: Jury wählt Preisträger aus

Die Jury hat aus vielen Einsendungen die Gewinner ausgewählt. © EMV

Am Montag, dem 22. Juni 2026, kam die Fachjury im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Dresden zusammen, um die zahlreichen und inspirierenden Einsendungen für den Evangelischen Medienpreis 2026 mit großem Interesse unter die Lupe zu nehmen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Redaktionsteams für ihren großartigen Einsatz – die Auswahl fiel angesichts der hohen Qualität nicht leicht, doch die ersten Favoriten haben sich bereits herauskristallisiert!

Alle Gemeinden werden in den nächsten Tagen benachrichtigt und zur Preisverleihung am 14. August 2026 in Leipzig eingeladen. Die Gewinner werden persönlich kontaktiert und am Tag der Veranstaltung bekannt gegeben.

Medienverbands-Mitglieder treffen sich zum Austausch

Vortrag zu Kirche im Radio im Zeitalter der KI © L. Krause/EMV

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des EMV am 21. Mai 2026 in Leipzig sprach Moderatorin Maxi Konang mit dem Programmchef von Radio PSR und RS.A Torsten Birenheide und der Rundfunkbeauftragten der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Mira Körlin zu Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz im Rundfunk. Birenheide erläuterte, dass der Verkehrsfunk bereits über KI läuft, dies jedoch für die Hörerinnen und Hörer gekennzeichnet sei. Körlin betonte, dass die Verantwortung für Inhalte und Entscheidungen stets bei konkreten Menschen läge. Insbesondere christliche Medien hätten eine besondere Verantwortung im Hinblick auf Wahrheit und Menschenwürde. Sie plädierte zudem, die Anstrengungen für Medienkompetenzvermittlung auch im kirchlichen Bildungssektor zu verstärken. Birenheide warb für die menschliche Kreativität und betonte, wie wichtig es sei, Heranwachsenden vielfältige kulturelle, ästhetische oder musikalische Angebote zu unterbreiten.

Evangelischer Medienpreis 2026 – Jetzt bewerben!

EUER GEMEINDEBRIEF – EUER MUTAUSBRUCH

Hinter jedem Layout, jedem Foto und jedem Wort steckt eine bewusste Entscheidung: Der Mut, sichtbar zu sein.

Der Evangelische Medienverband in Sachsen e. V. (EMV) sucht die kreativsten Köpfe und ihre Werke.

Ihr seid das Gesicht eurer Gemeinde – ihr informiert, verbindet und stärkt den Zusammenhalt. Oft geschieht dieses Engagement im Stillen: ehrenamtlich, zwischen Redaktionssitzung und Abgabetermin, mit viel Leidenschaft für das gedruckte Wort.

Der Evangelische Medienpreis 2026 möchte genau diesen Einsatz würdigen und eure „Mutausbrüche“ auf die Bühne holen.

Für alle Infos zur Teilnahme und zu den Preisen hier weiterlesen.

Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien

Freie und unabhängige Medien sowie der uneingeschränkte Zugang zu Informationen sind Grundpfeiler unserer Demokratie.

Presse-, Rundfunk- und Informationsfreiheit garantieren eine öffentliche Meinungsbildung, die sich an geprüften Fakten orientiert, unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht und so zum gesellschaftlichen Diskurs beiträgt. Dieses Fundament unserer Verfassung entstand aus den Lehren der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte im Nationalsozialismus 1933 bis 1945 – aus dem Bewusstsein, dass politische Einflussnahme, Gleichschaltung und Propaganda Freiheit und Menschenwürde bedrohen und zerstören können. Auch die Geschichte der DDR zeigt, wie die staatliche Lenkung von Medien zur Unterdrückung freier Meinungsbildung missbraucht wurde. Die Instrumentalisierung der Medien zur Manipulation der öffentlichen Meinung war ein zentrales Herrschaftsinstrument. Und der Ruf nach freien Medien deshalb eine wesentliche Forderung der Friedlichen Revolution von 1989. Die Erinnerung daran verpflichtet uns bis heute.

Neue Gefahren für die Medien- und Informationsfreiheit

Heute stehen Freiheit und Unabhängigkeit der Medien sowie der uneingeschränkte Zugang zu Informationen erneut unter Druck, und zwar in vielfältiger und oft subtiler Form. Globale Digitalkonzerne prägen mit von ihnen gesteuerten Algorithmen, welche Inhalte, Meinungen und Themen sichtbar werden. Algorithmische Systeme verstärken eher Extreme, Polarisierungen und emotionale Zuspitzungen anstatt Ausgewogenheit oder Seriosität zu fördern. Millionen Menschen begegnen so täglich auf den Plattformen einer verzerrten Abbildung gesellschaftlicher Wirklichkeit. Zudem wird das Vertrauen in freie Medien systematisch angegriffen. Populistische Strategien, Zynismus, gezielte Skandalisierung und manipulative Gegenöffentlichkeiten versuchen, Zweifel zu säen und glaubwürdigen Journalismus zu delegitimieren. Zugleich mehren sich Versuche politischer Einflussnahme auf redaktionelle Entscheidungen, eine Entwicklung, die demokratische Prinzipien unmittelbar berührt.

Wer Medienfreiheit und Informationsfreiheit angreift, greift das demokratische Gemeinwesen an.

Darum müssen wir sie entschlossen schützen.

Unser gemeinsamer Auftrag

Der Leipziger Appell für die Freiheit und Unabhängigkeit der Medien ist ein Aufruf zur Wachsamkeit und eine Einladung zur gemeinsamen Verantwortung. Er erinnert daran, dass Medienund Informationsfreiheit nicht allein durch Gesetze gesichert werden, sondern durch tägliche Anstrengung, durch Mut und durch die Bereitschaft, den Gefahren entschieden entgegenzutreten.

Die Unterzeichnenden sehen es als ihre zentrale Aufgabe, die Freiheit und Unabhängigkeit der Medien und den freien Zugang zu Informationen aktiv zu schützen, Angriffe klar zu benennen und zurückzuweisen, jede Form politischer oder wirtschaftlicher Einflussnahme entschieden abzuwehren, Transparenz, Vielfalt und journalistische Integrität zu stärken, sowie die Medienkompetenz zu fördern, damit mündige Bürgerinnen und Bürger in einer fragmentierten und rasant wachsenden Informationswelt souveräne und differenzierte Entscheidungen treffen können.

Medien- und Informationsfreiheit muss sicht- und erlebbar bleiben – im Alltag, in den Institutionen und in der öffentlichen Kultur.

Unser Bekenntnis

Wir stehen gemeinsam dafür ein, dass unabhängige Medien und Informationsanbieter ihre demokratische Aufgabe frei, unbeeinflusst und verantwortungsvoll erfüllen können.

Wir verteidigen sie, wo sie bedroht werden.

Wir stärken sie, wo sie geschwächt werden.

Wir schützen sie, weil ohne sie keine demokratische Zukunft möglich ist.

Medien- und Informationsfreiheit sind ein hohes Gut nicht nur für Journalistinnen und Journalisten, sondern für uns alle. Sie zu bewahren ist Auftrag, Verpflichtung und Ausdruck unseres Glaubens an eine freie, offene und vielfältige Gesellschaft.

Hier finden Sie die komplette Erklärung mitsamt den Unterschreibern: Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien.

Ökumenisches Vernetzungstreffen in Dresden

Die Kirchenredakteurinnen und -redakteure beim privaten Rundfunk © Körlin

Erstes Ökumenisches Treffen der Kirchenredakteurinnen und -redakteure beim sächsischen Privatfunk mit Ansprechpartnern der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und des Bistums Dresden-Meißen

Am 11. November 2025 trafen sich die Kirchenredakteurinnen und -redakteure beim sächsischen Privatfunk mit Ansprechpartnern der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und des Bistums Dresden-Meißen erstmals zu einem Ökumenischen Austausch. Mit dabei waren u.a. Sebastian Knöfel, Geschäftsführer der Evangelischen Medienhaus GmbH, die Rundfunkbeauftragte der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Mira Körlin oder auch der katholische Senderbeauftragte Guido Erbrich. Themen war die Arbeit in den Sendern, aktuelle Herausforderungen in der Rundfunkarbeit und die ökumenische Vernetzung. „Wir unterstützen gern, wo immer wir können“, so Sebastian Knöfel. „Denn evangelische und katholische Kolleginnen und Kollegen arbeiten in Sachsen Hand in Hand, verbunden durch das Anliegen, den Glauben auch bei Milieus, die sonst weniger erreicht werden, ins Gespräch zu bringen.“ Die Rundfunkbeauftragte zeigte sich dankbar: „Die Kirchenredakteurinnen und -redakteure im privaten Rundfunk leisten seit vielen Jahren hervorragende Arbeit. Mit Professionalität, Kreativität und einem feinen Gespür für die Themen der Menschen gestalten sie kirchliche Beiträge, die unterhaltsam, nahbar und relevant sind. Mich begeistert nicht nur ihr journalistisches Können, sondern auch der Teamgeist über konfessionelle Grenzen hinweg.“

75,1 Prozent der Deutschen über 14 Jahre hören von Montag bis Freitag täglich mindestens einen klassischen Radiosender und/oder Webradio/User Generated Radio unabhängig vom Empfangsweg. Unter den privaten sächsischen Sendern führt laut diesjähriger Media-Analyse das Sachsen-Funkpaket u.a. mit Radio Dresden, Radio Lausitz, Radio Zwickau usw. unter den privaten Sendern mit 150.000 Hörern pro Stunde. (https://www.radioszene.de/204325/ma-media-analyse-ma-2025-audio-ii.html)

M. Körlin